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Kooperationsbesprechung mit Ungarn über zukünftige gemeinsame Arbeitseinsätze in Italien 

Auf Initiative von Gianfranco SIMONIT – er ist Museumsdirektor r /> in San Martino del Carso in der Nähe von Gradisca und arbeitet seit
Jahren mit Ungarn im Bereich der Kriegsgräberfürsorge (KGF)
zusammen – wurde zu einer hochrangingen Besprechung nach
Redipuglia eingeladen.

 Der Kommandant des Sacrario di Redipuglia Oberstleutnant Massimiliano FIORETTI empfing die Persönlichkeiten aus Ungarn, aus Italien und den ÖSK-Landesgeschäftsführer Steiermark mit herzlichen Worten.

Die 6-köpfige ungarische Delegation – alle im Feldanzug – wurde von Oberst Dr. KOVACS, dem Direktor des Militärmuseums in Budapest und Verantwortlichen für KGF im Verteidigungsministerium, angeführt.

Von italienischer Seite waren u.a. die Bürgermeisterin Cristiana PISANO, Vertreter der österreichischen Honorarkonsulin und Historiker vertreten.

Für das ÖSK war LGF Oberst ALLESCH als für die Region zuständiger Verantwortlicher anwesend.

In den Begrüßungsworten wurde von allen drei Seiten (U, I, Ö)

der hohe Stellenwert der KGF und die Wichtigkeit einer guten, engen Zusammenarbeit hervorgehoben

In weiterer Folge wurden beabsichtigte Vorhaben/Arbeitseinsätze besprochen und diskutiert. Aufhorchen ließ die Präsentation von 2 Kostenvoranschlägen (KVA) für eine firmenmäßige Generalsanierung der Soldatenfriedhöfe Aurisina und Prosecco zu je € 100.000,-. Der Auftrag zur Erstellung dieser KVA wurde von ungarischer Seite erteilt!

Man betonte, dass diese KVA nur einmal als Beurteilungsgrundlage für weitere Instandsetzungsschritte dienen sollten; zur Finanzierung gab es „keine Vorschläge“. LGF ALLESCH informierte über einen geplanten Arbeitseinsatz für das ÖSK durch Kameraden des Reservistenverbandes Püttlingen (BRD) im Mai.

Von ungarischer Seite wurde eine Beteiligung an diesem Arbeitseisatz angeboten.

Zwei schwerwiegende Probleme, nämlich, dass grundsätzlich Renovierungsarbeiten auf Soldatenfriedhöfen nur von Professionisten durchgeführt werden dürfen und dass auch jeweils das Denkmalamt einzubinden ist, kamen zur Sprache.

ALLESCH berichtete, dass auf allen drei Friedhöfen in dieser Region (Prosecco, Aurisina, Fogliano) dringende Reparaturarbeiten durchgeführt werden müssen. Oberstleutnant FIORETTI versprach seine volle Unterstützung auch in diesem Bereich.

Am Abschluss wurde in der Zusammenfassung vom Hausherrn Oberstleutnant FIORETTI überschwänglich und berührend für das gezeigte große Bemühen, das ehrende Gedenken für die Gefallenen zu bewahren, gedankt. Er hob die beabsichtigte gute, enge Zusammenarbeit aller drei Seiten besonders hervor und versprach, bei der Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberanlagen zu unterstützen und mitzuwirken.

Über 80 beschädigte Grabsteine in Fogliano: eine zu bewältigende „Großbaustelle“

Eindrucksvoll kommt im nachfolgenden Schreiben von Oberstleutnant Massimiliano FIORETTI an die Landesgeschäftsstelle Steiermark die tiefgehende, berührende Herzlichkeit zum Thema KGF zum Ausdruck.

Guten Tag

Ich fühle mich wirklich geehrt durch Ihre Sensibilität, mit der Sie den Sinn der „ERINNERUNG“ teilen, der uns gehört und, wie ich oft sage, „allen gehört“. In diesem besonderen Moment der Geschichte ist es nur richtig, diese Initiativen hervorzuheben, die uns in Zeiten des Friedens für immer mit dem Gedenken an diese jungen Menschen verbinden, die heute alle Brüder sind.

Das Dossier über Ihre wertvolle und tugendhafte Tätigkeit wird derzeit von den höheren Behörden bearbeitet, die ich gerade heute aufgefordert habe, diese prestigeträchtige Initiative zu genehmigen.

Ich habe Rom um eine Stellungnahme gebeten, was bedeutet, dass die geleistete Arbeit sicherlich eine große Medienwirkung haben wird, um die Wurzeln des Friedens zu festigen, den unsere Länder seit langem durch die Pflege des Kultes der „ERINNERUNG“ anstreben.

Ihrer Solidarität und sprichwörtlichen Herzlichkeit sicher

Ich grüße Sie und umarme Sie symbolisch
Vereint in Frieden und Geschwisterlichkeit.

Der Direktor
Oberstleutnant Massimiliano FIORETTI

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