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 Inhalt:


Gefallene Soldaten nach 76 Jahren exhumiert

Osterwünsche 2021
ÖSK mit den Flensburgern sehr vertieft
Süd Ost Jurnal Corona – fatale Folgen auch für das Schwarze Kreuz!
Weihnachtsbrief 2020
Stammkomitee von 1864
Gedenkzeremonie SFH Lang
Dr. Gerold ORTNER Ehrung
Allerheiligensammlung Schreiben
Absage der Gedenkzeremonie SFH Lang

Kuratoriums-Arbeitssitzung

Kriegergrab/ 1.Weltkrieg

Wechsel in der Büroleitung
Aktualisierung der Homepage
Link:
Dr. Heinrich SCHÖLL verstorben
Meletta-Gedenken 2020
Alfred AGRINZ verstorben
Landesstatistiken Steiermark
HR Mag. VERHOVSEK verstorben
Osterwünsche 2020
Soldatenfriedhof Frohnleiten
Oeverseegedenken 2020
Trauerrede von Prof. Dr. Karner
Mag. Dr. Erwin ZÜGNER verstorben
Gedenkzeremonie Sternthal
Trinationaler Arbeitseinsatz
Ehrung Dr. LOPUSCHANSKYJ
Ehrung Ing. LUTTENBERGER
WHR Dr. Helmuth KREUZWIRTH verstorben
Reg. Rat Ing. Peter SIXL verstorben
ÖSK Termine und Vorhaben 2019
ÖSK Tätigkeitsbericht 2018
Statistik Austria 2019
Aktualisierung der Homepage
ÖKB Präsident verstorben
Marinegrab von 1864

TradVerb FJgB9

Beisetzung Mönichwald
Toni Schneidhofer 22.11.2015

Höchste Auszeichnung Dr. BRANDSTETTER
          

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Gefallene Soldaten nach 76 Jahren exhumiert


An zwei Orten in der Oststeiermark, im Gemeindegebiet von Rohrbach an der Lafnitz und auf der Mönichwalder Schwaig, wurden zwei gefallene Soldaten exhumiert.

Es war in den letzten Wochen des 2. Weltkrieges, als in der nördlichen Oststeiermark zwischen der deutschen Wehrnacht und der Roten Armee erbittert gekämpft wurde und viele Soldaten von beiden Seiten das nahe Kriegsende nicht mehr erlebten. So wurden die gefallenen Soldaten in den Kampfpausen von ihren Kameraden vor Ort bestattet.

Aus den viele Jahre später frei gegebenen Aufzeichnungen sind die in den Wäldern verstreuten Notgräber bekannt geworden.

Die erste Grabstätte lag in einem Wald nahe Eichberg bei Rohrbach an der Lafnitz. Mit akribischer Sorgfalt und viel Kleinarbeit legten die Mitarbeiter vom Schwarzen Kreuz die Überreste frei, Knochenfunde, Schädel und auch Lederreste von Gürtel und Schuhen liegen da seit Kriegsende in geringer Tiefe.

Mangels genauer Information kann der exhumierte Tote nicht zugeordnet werden, in einem kleinen Sarg gesichert, werden Knochen und Fundstücke bis zur Umbettung aufbewahrt.

In einem dichten Wald in 1312 Meter Seehöhe auf der Mönichwalder Schwaig ist die Fund-Stelle eines Rotarmisten, aufgrund genauer Aufzeichnungen sind seine Daten bekannt.

Julia EGGER, Präsidentin des Vereins „memory-austria“ nennt dessen Name, 1906 geboren, aus der Ukraine abstammend, Todestag 4. Mai 1945.

Auf den Tag genau 76 Jahre später werden hier seine sterblichen Überreste exhumiert.
Der Lageplan in den Händen von Julia EGGER ist übersichtlich, der Metalldetektor piepst und bald danach haben Ausgrabungsleiterin Ursula Hermann und Julia Egger die Knochen freigelegt.

Schädel, Körperknochen, Becken, die Schienbeine stecken noch in den Lederschuhen, und auch hier ein kleiner Sarg für eine ehrenvolle Bestattung, den Toten stehe ein ewiges Grabrecht zu.

Seit vielen Jahren kümmert sich der „Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster und Gefallener“ zusammen mit dem Schwarzen Kreuz, dem Innenministerium und dem Verein „memory-austria“ um die Bergung und Umbettung gefallener Soldaten.

Begleitet wurden die vom Innenministerium verfügten Exhumierungen von den Landesgeschäftsführern des Schwarzen Kreuz Steiermark und Burgenland, Oberst i.R. Dieter ALLESCH und Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER, Wolfgang HAGEN BH Hartberg, von Exekutivorganen und von Nikolay AGEEV, Leiter der Kulturabteilung der Botschaft der Russischen Föderation in Wien und einem weiteren Botschaftsangehörigen.

Nach Abschluss der behördlichen Verfahren werden die sterblichen Überreste in einem Kriegsgräberfriedhof ehrenvoll bestattet.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Kleine Zeitung und
Redakteur Johann ZUGSCHWERT
mit herzlichen Dank für die
großartige Unterstützung des
Schwarzen Kreuzes Steiermark

 

Gottfried MEKIS
Kurator

 

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Steirisches Schwarzes Kreuz mit
den Flensburgern sehr vertieft

Dass Schleswig-Holstein „deutsches Land" ist, verdankt es den Österreichern und den Preußen. Im deutsch-dänischen Krieg 1864 war auch das steirische Stammregiment Nr. 27 bei der Entscheidungsschlacht in Oeversee, nahe Flensburg, kampfkräftig dabei.
Das „Stammkomitee von 1864" hat aufgrund der jährlichen Gedenkveranstaltungen höchst freundschaftliche Verbindungen zum Österreichischen Schwarzen Kreuz errichtet.

Speziell zum Steirischen Schwarzen Kreuz entwickelten sich zwischen dem Stammkomitee der Stadt Flensburg und dem Steirischen Schwarzen Kreuz eine besonders herzliche Freundschaft auf der Basis der mustergültigen Betreuung der Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten.

Regelmäßig nehmen ÖSK-Delegationen aus der Steiermark am „Oeversee-Gedenken/Oeversee- „Marsch“ teil. Im Gegenzug besuchten die Flensburger wieder einmal die Steiermark. Ein beeindruckendes Programm für die „Nordmänner".

Treffpunkt vorerst im Schlosshotel Thaller, dann Graz-Besuch und Empfang von Bürgermeister Siegfried Nagl sowie der Besuch des Oeversee-Gymnasiums und des Schlossbergs.

Eine Kranzniederlegung beim Denkmal für die Gefallenen des Inf. Reg. 27 und am Württemberg-Denkmal. Die weitere Rundreise der Flensburger führte zur gotischen Kirche auf den Pöllauberg. Darauf Besichtigung der Rogner Therme Blumau und der Riegersburg.

Der ÖKB-Stadtverband Feldbach lud die Flensburger in das Gasthaus Kleinmeier ein, in weiterer Folge zur Besichtigung des Soldatenfriedhofes Feldbach-Mühldorf samt Kranzniederlegung.

ÖKB-Obmann-Stellvertreter Bgdr. i.R. Walter BENDL informierte die Gäste über diesen speziellen Soldatenfriedhof samt dem ehemaligen Kriegsgefangenenlager der Monarchie. GR Anton Stessl schilderte im Rahmen der Gedenkzeremonie über seine persönlichen Eindrücke als Kind über die Kämpfe 1945 in seinem Heimatort Straden.

Johannes PETERSEN, der Vorsitzende des Stammkomitees, bedankte sich und hob die Pflege und Erhaltung von Kriegsgräbern als Mahner für den Frieden fest.

Die „Soldatenlegende" Bgdr. i.R. Josef Paul PUNTIGAM führte die Flensburger Gäste in Straden durch die geschichtliche Kriegswelt des Jahres 1945.

Beim Heurigen „Rosenbergl“ am Rosenberg/Straden wurden bei steirischer Jause und Wein die kameradschaftlichen Beziehungen weiter vertieft.

Schwarzes Kreuz-Landesgeschäftsführer Oberst i. R. Dieter ALLESCH wird die Beziehungen zum „Flensburger Stammkomitee von 1864'' weiterhin vertiefen.

 

Oberst i. R. Dieter ALLESCH ist als steirischer Schwarzes Kreuz Landesgeschäftsführer höchst aktiv.
Es geht um die Pflege aller Kriegsgräber mit all den österreichischen Soldaten nach den zahlreichen Kriegen. Mahnmale für Frieden ……

Quelle: Süd-Ost Journal

 

 

Süd-Ost-Journal
Corona – fatale Folgen auch für das Schwarze Kreuz!

Wie so viele andere Bereiche hat die Pandemie auch das ÖSK schwer getroffen und in finanzielle Nöte gebracht.

Die Hauptaufgabe des ÖSK ist die Kriegsgräberfürsorge (KGF), im Klartext, die Erhaltung, Renovierung, Restituierung und Pflege der ca. 200 Kriegsgräberanlagen in der Steiermark und fast 100 im Ausland. Die Einschränkungen durch die Pandemie haben es sowohl im In- als auch im Ausland weitgehend unmöglich gemacht, geplante Bauvorhaben/Renovierungen durchzuführen!

Die Gedenkveranstaltungen „Erinnern statt vergessen – Arbeit für den Frieden“ sind neben der KGF ein weiterer ganz wichtiger Bereich. Fast alle im vergangenen Jahr geplanten Gedenkzeremonien, bei denen in den Vorjahren oft viele Hunderte anwesend waren, wurden entweder abgesagt, oder in einer stark verkleinerten Version durchgeführt. Das Motto war: „Die Gefallenen haben auch „in diesen Zeiten“ ein Recht darauf, dass man ihnen an besonderen Gedenktagen die Ehre erweist“.

Die 3 militärhistorischen Gedenkreisen nach Pula, Sarajevo und Follina mussten ebenfalls abgesagt werden. Diese haben für die Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zu unseren Freunden im Ausland, aber auch für die Gesinnungsfreunde im Inland einen sehr wichtigen, hohen Stellewert.

Auch waren Absprachen bezüglich Restituierungs- und Renovierungsarbeiten im Verantwortungsbereich Ost-Polen vor Ort nicht möglich.

Die Allerheiligensammlung ist ein ganz wesentliches Ereignis, deren Erfolg sich auf den gesamten Wirkungsbereich des ÖSK auswirkt. Dank der großartigen Unterstützung durch die Kameraden des ÖKB, des ÖBH und durch Mitglieder des ÖSK ist es bei uns in der Steiermark alljährlich möglich, den Großteil der finanziellen Mittel (max. 10% staatliche Subventionen) für die Auftragserfüllung hereinzubringen.

Corona hat uns allerdings zu Allerheiligen 2020 einen Strich durch die Rechnung gemacht! Es ist ein kleines Wunder, dass es trotz der Empfehlung des ÖKB-LV an der Sammlung nicht teilzunehmen und des Verbotes, Soldaten für die Sammlung einzusetzen, zu keiner katastrophalen Nullrunde gekommen ist. Für den mutigen Einsatz derjenigen Ortsverbände, durch die knappe 20% des Vorjahresergebnisses gesammelt wurden, ist an dieser Stelle besonders zu danken. Damit und mit den Reserven aus den letzten Jahren wird es der Landesgeschäftsstelle Steiermark möglich sein, die wichtigsten geplanten Projekte auch in diesem Jahr durchzuführen.

Wir hoffen, dass wir durch Vernunft, Vorsicht und Einsicht, unter Beachtung der strengen Verhaltensmaßregeln und mit Hilfe der Impfung diesen teuflischen Virus besiegen werden können.

Zum Nachdenken eine These zum Abschluss: „Der Selbsterhaltungstrieb unseres Planeten setzt sich mit diesem Virus gegen uns Menschen zur Wehr.“

  Sehr geehrter Herr Kommerzialrat Hannes KRIOS!
Thema „ÖSK – Corona“, Süd-Ost-Jurnal
Danke für Ihr Interesse am „ÖSK“ und wünsche Ihnen alles Gute.


Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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Weihnachtsbrief 2020

Liebe Freunde, Gönner und Mitglieder des Schwarzen Kreuzes!

 

Meine Weihnachts- und Neujahrswünsche und der Dank an alle Getreuen sind natürlich der wichtigste Grund für diesen traditionellen Brief. Mit diesem Schreiben möchte ich aber auch über die aktuelle Lage im ÖSK berichten und Ereignisse ansprechen, die das zu Ende gehende Jahr besonders geprägt haben.

Dass die ganze Welt verändernde Ereignis des Ausbruchs der Corona-Pandemie hat natürlich auch bei uns im Schwarzen Kreuz schwerwiegende negative Konsequenzen nach sich gezogen. Im Bereich der Kriegsgräberfürsorge (KGF) konnten vor allem im Ausland viele geplante Vorhaben nicht durchgeführt werden. Im Inland war die Situation ähnlich.

Das Pflegen der Gedenkkultur ist nach der KGF die zweite sehr wichtige Aufgabe des ÖSK im Bereich der „Arbeit für den Frieden“. So konnten Gedenkveranstaltungen nicht stattfinden und an das Schreckliche in und rund um die beiden Weltkriege nicht erinnert werden. Unter dem Motto „Die Seelen der armen Gefallenen haben ein Recht darauf, dass man ihnen auch in so einem von massiven Einschränkungen geprägten Jahr zumindest an den großen Gedenktagen die Ehre erweist“ wurden vielerorts auf Soldatenfriedhöfen und an den Kriegerdenkmälern im kleinen Kreis Gedenkzeremonien mit Kranzniederlegungen durchgeführt.

Ganz besonders unangenehme, ja die Auftragserfüllung des ÖSK bedrohende Auswirkungen hat die „Ampelstellung Rot“ auf die Durchführbarkeit der Allerheiligensammlung gehabt. In den Wochen vor Allerheiligen war ich noch optimistisch, mit einer an die Covid-19-Situation angepassten

Sammel-Variante doch eine erfolgreiche Sammlung durchführen zu können. Leider hat sich dann in den letzten Tagen vor Allerheiligen die Lage so verschärft, dass nicht nur das Bundesheer die Beteiligung abgesagt hat. Es ist ein kleines Wunder, dass trotz alledem ca. 20% des Vorjahrsergebnisses zusammengekommen sind, vor allem deswegen, weil doch einige ÖKB OV unter den gegebenen Einschränkungen beherzt gesammelt haben. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank.

Die militärhistorischen Gedenkreisen sind der vierte Bereich, der der Pandemie komplett zum Opfer gefallen ist. Detailliert geplant waren die beiden Reisen zum Marinefriedhof nach Pula und zum Meletta-Gedenken nach Sarajevo! Noch sind wir zuversichtlich, dass wir sie 2021 durchführen können.

Corona hat heuer in fast allen Bereichen unseres täglichen Lebens, vor allem in der Berichterstattung - ein Buchtitel lautet „Covid-19 erschüttert die Welt“ -, stark dominiert. Andere sehr wichtige Themen haben darunter gelitten. So möchte ich einige aufzählen, von denen ich meine, dass sie auch sehr beachtenswert sind.

Historisch wäre das Ereignis „100 Jahre Volksabstimmung in Kärnten“ das besondere militärhistorische Thema des Jahres gewesen. Der Einmarsch der SHS-Truppen in Kärnten wenige Tage nach Kriegsende im November 1918 und in weiterer Folge der mutige Abwehrkampf sind Ereignisse, derer besonders gedacht hätte werden können. Ein kurzer Blick über den Tellerrand bzw. auf Ereignisse im Inland, die uns bewegt haben:

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus aller Welt rufen den „Klimanotfall“ aus. Forscher aus 153 Ländern warnen vor „unsäglichem menschlichen Leid“, sollte die Menschheit ihr Verhalten zum Klimawandel nicht ändern!

Außenminister SCHALLENBERG: „Europa ist von einem Ring aus Feuer umgeben. Er reicht von der Westsahara über Libyen, Syrien, dem Libanon und dem Iran bis Berg-Karabach und Weißrussland. Wenn es uns nicht gelingt, aus unserer Region entsprechende Sicherheit und Stabilität zu exportieren, riskieren wir den Import von Unsicherheit etc.!

Der militärische Konflikt in Äthiopien - zigtausende Menschen sind auf der Flucht -, und die teilweise chaotischen, dramatischen Zustände in anderen afrikanischen Ländern sind u.a. der Grund, dass nach wie vor Millionen Menschen entschlossen sind, die Flucht nach Europa anzutreten.

Bei uns hat der Terroranschlag am 02.11. in Wien auch viele aus dem Traum „auf einer Insel der ungefährdeten Glückseligen“ zu leben, brutal aufgeweckt.

In diesem Zusammenhang ein kurzer Blick auf den Bereich des ÖBH. Erfreulich ist der endgültige Ankauf von 18 Hubschraubern der ital. Firma Leonardo, katastrophal u.a. die Tatsache, dass nach der endgültigen Außerdienststellung der Saab 105 Oe nun feststeht, dass keine Nachfolger bestellt werden und somit zukünftig die Luftraumüberwachung nur mehr sehr, sehr eingeschränkt möglich sein wird.

Abschließend liegt es mir ganz besonders am Herzen, allen unseren Gesinnungsfreunden für die Treue und Unterstützung unserer „Arbeit für den Frieden“ zu danken, nur mit Ihrer Hilfe und Unterstützung ist es uns möglich, die vielen KGA im In- und Ausland als große Mahner für den Frieden zu pflegen und zu erhalten!

Und so wünsche ich von ganzem Herzen in dieser für uns alle von großen Einschränkungen geprägten, besonderen Zeit gesegnete, gesunde, möglichst unbeschwerte und fröhliche Weihnachtsfeiertage und vor allem für das neue Jahr beste Gesundheit, eine Wiederkehr zur Normalität, viel Freude, Glück und Erfolg.


SFH Lang, ALLESCH

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

Graz, im Dezember 2020

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Herbstreise des „Stammkomitees von 1864“ zu den österreichischen Freunden in die Steiermark

Das Stammkomitee aus Flensburg, das sich das mahnende Gedenken an die Ereignisse rund um die „Schlacht von Oeversee“ im Jahr 1864 zum Ziel gesetzt hat, ist eine Institution, mit der die ÖSK Landesgeschäftsstelle Steiermark seit vielen Jahren in enger Verbindung steht.

Der vom Stammkomitee seit 1865 jährlich organisierte Oeversee-Marsch steht im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltungen, die an die blutige Schlacht am Ende des deutsch-dänischen Krieges in Oeversee nahe Flensburg erinnern.

Der heldenhafte kampfentscheidende Einsatz des steirischen Infanterieregiments Nr. 27 bei diesem Gefecht ist der Grund für den besonderen Bezug des ÖSK zu diesem Ereignis und den Hauptträgern dieser jährlich stattfindenden würdigen Gedenkveranstaltung.

Auch die mustergültige Betreuung der Soldatenfriedhöfe und Gedenkstätten hat dazu beigetragen, dass sich zwischen dem Stammkomitee, der Stadt Flensburg und dem steirischen ÖSK eine besonders freundschaftliche Beziehung entwickelt hat.

Regelmäßig nehmen Delegationen aus der Steiermark am „Oeversee-Gedenken/Oeversee-Marsch“ teil und im Gegenzug besuchen die Flensburger die Steiermark – zuletzt im vergangenen September bereits zum siebenten Mal.

Am 07. September 2020 reisten die Gäste aus dem hohen Norden von Schleswig-Holstein (über 1250 km) nach Hofkirchen zum Hotel THALLER an.

Der 2. Tag war wie bei den letzten Malen einem Besuch der Landeshauptstadt gewidmet.

Die Kranzniederlegung am Württemberg-Denkmal stand am Beginn des Besichtigungsprogramms von Graz. Bürgermeister Siegfried NAGL lud die Gäste nicht nur zu einer von 2 charmanten Stadtführerinnen gestalteten Führung durch die Altstadt, sondern auch zu einem sehr gepflegten Empfang mit Bewirtung im Kunsthaus ein.

Mit launigen Worten begrüßte GR Dipl.Ing. TOPF die Gäste in Vertretung des Bürgermeisters. Er selbst hat durch den Besuch des Oeversee-Gymnasiums und als Obmannes des Traditionsvereins dieser Schule persönlich einen starken Bezug zu den Ereignissen von 1864.

Im Rahmen des obligatorischen Schlossbergbesuchs wurde auch ein Gesteck beim Denkmal für die Gefallenen des Inf. Reg. 27 niedergelegt. Nach dem offiziellen Teil stand der restliche Nachmittag zur freien Verfügung.

Die Rundreise, diesmal durch die Oststeiermark am 09.09. sollte als Höhepunkt des diesjährigen Steiermark Aufenthalts einen eindrucksvollen Abschluss bilden.

1. Station auf dieser Fahrt war die Besichtigung der ehrwürdigen Kirche am Pöllauberg, sowie von dort eine Grobeinweisung in die Oststeiermark. Sehr beeindruckend für die Gäste, die von der Region an der Ostsee zu uns gekommen waren, war der Spaziergang durch das Areal der Rogner-Therme Blumau. Ein Höhepunkt war natürlich dann die Besichtigung der Riegersburg.

Zum Mittagessen in Feldbach lud großzügigerweise der dortige ÖKB STADTVERBAND ein (andere Sponsoren konnten leider nicht gefunden werden). Nach dem Mal im GH KLEINMEIER verlegte die Reisegruppe zum Soldatenfriedhof Feldbach-Mühldorf.

Vor der Kranzniederlegung informierte der Obmann-Stv. Bgdr i.R. Walter BENDL die Gäste über die historischen Ereignisse, die die Errichtung dieses großen Soldatenfriedhofs notwendig gemacht haben.

GR Anton STESSL schilderte im theologischen Teil der Gedenkzeremonie seine als Kind erlebten dramatischen Eindrücke bei den Kämpfen um seinen Heimatort Straden.

Der Vorsitzende des Stammkomitees von 1864, Johannes PETERSEN, bedankte sich und hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig besonders heutzutage die Pflege und Erhaltung von Kriegsgräberanlagen als Mahner für den Frieden sind.

 In Straden erwartete die Freunde vom Stammkomitee Bgdr i.R. Josef-Paul PUNTIGAM. In einem spannenden Vortrag schilderte er eindrucksvoll das blutige Kampfgeschehen im Frühjahr 1945 rund um Straden. Mit zahlreichen Karten und Plänen ergänzte er die Schilderungen der im Gelände gezeigten Kampfabläufe.

Beim geselligen, fröhlichen Ausklang in der Buschenschank Rosenbergl am Rosenberg fand dieser intensiv gestaltete Tag seinen Abschluss. Bei Speis und Trank wurden die schon bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Gästen und den Gastgebern weiter vertieft.

Herzliche Abschieds- und Dankesworte und der Austausch von Präsenten, sowohl vom Stammkomitee als auch vom Gastgeber, standen am Ende dieses ereignisreichen Tages.

Gegenseitig wurden herzliche Einladungen zu den Gedenkzeremonien 2024 in Flensburg und 2025 wieder in der Steiermark ausgesprochen.






Obst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

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GEDENKZEREMONIE
AM SOLDATENFRIEDHOF LANG

Am Sonntag dem 25. Oktober 2020 fand die Gedenk-Veranstaltung an die Opfer der Weltkriege am Soldatenfriedhof Lang-Lebring statt.
Kränze wurden im kleinen Rahmen am Soldatenfriedhof niedergelegt.

Die Gedenk-Ansprachen hielten der Bürgermeister von Lang NRAbg. Joachim SCHNABEL und der Landesgeschäftsführer von Steiermark Oberst i.R. Dieter ALLESCH.

Die beiden Festredner würdigten die Verdienste der gefallenen und verstorbenen. Ein weiterer Teil der Ansprachen wurde der heutigen schwierigen Zeit, vor allem der Corona Pandemie gewidmet.

Landesgeschäftsführer Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER hat das ÖSK Burgenland vertreten.

Militärbischofsvikar Mag. Dr. Christian Thomas RACHLÉ trug nach seinen Gebeten und Segnungen für alle Opfer der Weltkriege und aller Verstorbenen,

den Liedtext „Sag mir wo die Männer sind …“ von Lili Marlene (Marlene Dietrich) aus dem Jahr 1955 sehr beeindruckend vor.

wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Männer sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Männer sind,
zogen fort, der Krieg beginnt,
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

Sag wo die Soldaten sind,
wo sind sie geblieben?
Sag wo die Soldaten sind,
was ist geschehen?
Sag wo die Soldaten sind,
über Gräben weht der Wind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

 
Sag mir wo die Gräber sind,
wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Gräber sind,
was ist geschehen?
Sag mir wo die Gräber sind,
Blumen wehen im Sommerwind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?














Link:
Gesamter Text von Lied

https://www.youtube.com/watch?v=aLAxbQxyJSQ

 

Gottfried MEKIS
Kurator

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"Eine Tätigkeit für den Frieden"


           Der einstige polnische Honorarkonsul Gerold Ortner
              (84) wurde vom Schwarzen Kreuz geehrt.

Zu Allerheiligen sammelt der Verein wieder auf den Friedhöfen.

Er hinterlässt Spuren, wohin er geht. Gerold Ortner war Sekretär von zwei steirischen Landeshauptmännern, Leiter der Kontrollabteilung, Direktor des Landesrechnungshofs, Präsidialchef, Landesamtsdirektor und über 18 Jahre lang Honorarkonsul von Polen.
Ob Bürgermeister, Museumsbesitzer oder Reiseführer – in Polen kennt man Ortner mindestens genauso gut wie in der Steiermark.

Jeder, der mit dem rüstigen 84-Jährigen und seiner Frau Stefanie schon einmal auf Pressereise durch das Land unterwegs war, konnte das miterleben.

In seiner Funktion als Kurator des Österreichischen Schwarzen Kreuzes (ÖSK) bemühte er sich dort um die Errichtung und Pflege von Soldatengräbern aus dem Ersten Weltkrieg.
„Wir haben in Polen rund 50 Soldatenfriedhöfe wiederhergestellt“, sagt er.

Nun wurde ihm für diese Verdienste die höchste
Auszeichnung des ÖSK verliehen:
                       das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern.

Es war eine schöne Überraschung, das ist wirklich ein sehr hoher Orden“, meint der Gewürdigte. Auf die Frage, wie es einem geht, wenn man die unzähligen Gräber gefallener Soldaten besucht, wird Ortner leise. Nach einem Augenblick der Stille ertönt seine Stimme am anderen Ende der Leitung:
„Wenn 8700 Soldaten auf einem Friedhof in Polen auf einer Fläche von 50 mal 35 Metern begraben liegen, da läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter.“ Dann beginnt er zu erzählen von den rund 100.000 Soldaten, die bei der Schlacht in Przemysl gefallen sind, von dem „Abschlachten“ im Ersten Weltkrieg und davon, dass man die Angehörigen der Soldaten heute kaum mehr auffindet.

„Umso wichtiger ist es, die Friedhöfe zu erhalten. Wir setzen ein Zeichen für nachfolgende Generationen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Ich sehe es als Tätigkeit für den Frieden.“
Damit ist auch sein lang anhaltendes Engagement für das Schwarze Kreuz erklärt, das sich seit 101 Jahren im In- und Ausland um die Pflege von Gräbern gefallener Soldaten kümmert.
Die Geldmittel dafür stammen teils aus Subventionen, vor allem aber aus Spenden. So finden traditionell zu Allerheiligen und Allerseelen auf den Friedhöfen die Sammlungen des Schwarzen Kreuzes statt, morgen ist es wieder so weit.
„Auch heuer wird gesammelt. Die Zuständigen sind angewiesen, dabei entsprechenden Abstand zu wahren“, sagt Ortner.

Neben dem ehemaligen Honorarkonsul wurde übrigens auch seine
Frau Stefanie
– mit dem Ehrenzeichen des Schwarzen Kreuzes – geehrt.

Sie hat einst extra Polnisch gelernt, um bei Zeremonien die Ansprache ihres Mannes in der Landessprache verlesen zu können.
Gemeinsam reist das Paar auch heute noch gerne nach Polen.


Zur Person:
Gerold Ortner wurde 1936 geboren, er ist verheiratet mit Stefanie. Das Paar hat zwei Kinder und vier Enkelkinder.
Er war 18 Jahre lang Honorarkonsul für Polen und hat dort mit dem Schwarzen Kreuz unzählige Soldatenfriedhöfe wiederhergestellt.

Quelle:
Kleine Zeitung vom 2.11.2020
von Verena SCHAUPP

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Graz, 29. September 2020


Sehr geehrte Herren Obmänner
der Bezirks- und Ortsverbände!


Die Pandemie hat unser Leben, unseren Alltag gewaltig verändert und beeinträchtigt. Eine Reihe von Einschränkungen und Absagen an das bisher „Gewohnte“ wurden einfach notwendig und sind überlebenswichtig geworden. Mit Kompromissen ist es aber oftmals doch möglich, ohne Gefährdung der Gesundheit wichtige, notwendige Angelegenheiten zu erledigen.

Wie von Euch sicher vermutet, will ich mit diesem Schreiben die Problematik der
Allerheiligensammlung ansprechen. Die Empfehlung vom Landesverband, sie nicht durchzuführen, schmerzt uns, ja schmerzt uns deswegen sehr, weil wir der Meinung sind, dass es doch Möglichkeiten für eine sichere Durchführung gibt.

Wir haben uns natürlich schon längere Zeit mit diesem ernsten Thema beschäftigt und diesbezüglich mit Kameraden der Bezirks- und Ortsverbände viele positive, konstruktive Gespräche geführt. Dabei haben wir, so glaube ich, durchaus brauchbare Lösungsmöglichkeiten gefunden.
Das Verhindern einer Gefährdung der Gesundheit unserer Kameraden hat selbstverständlich absolute Priorität!

Bei der Beurteilung der Durchführbarkeit der Sammlung unter Berücksichtigung der gebotenen Sicherheitsvorkehrungen sind wir zur Erkenntnis gelangt, dass es sehr wohl eine ziemlich sichere Möglichkeit dafür gäbe!

Und zwar: die Sammelbüchsen werden am Sammelort auf einem Stockerl, Getränkekiste etc. abgestellt,
ebenso werden die Pickerl sowie Informationsmaterial darauf gelegt. Ein Plakatständer mit unserem Allerheiligenplakat wirkt vor allem im städtischen Bereich sehr informativ.

Der Sammler/Die Sammlerin, eventuell mit Mund- Nasen-Schutz, ersucht mit entsprechendem Abstand um die Spende für die Kriegsgräberfürsorge! Da die Sammlung im Freien stattfindet, und bei dieser Variante problemlos der geforderte Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, sehen wir keine Gefährdung, weder für die Sammler, noch für die Spender!

Auf diese Art und Weise könnten die für die Kriegsgräberfürsorge notwendigen finanziellen Mittel auch diesmal wieder sichergestellt werden!


Wir alle möchten doch unseren armen Gefallenen auch in diesen schweren Zeiten ein
ehrendes Gedenken bewahren, indem wir ihre Gräber erhalten und pflegen, und nicht verkommen lassen.

So bitte ich Euch, liebe Obmänner, über diesen Vorschlag nachzudenken und dann die für Euch vertretbare Entscheidung zu treffen.

Ich bedanke mich schon heute für Euer Verständnis!!

Mit kameradschaftlichen Grüßen


Obst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

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ABSAGE
DER
GEDENKZEREMONIE
AM SOLDATENFRIEDHOF LANG

Bedauerlicherweise hat sich die corona-bedingte Lage
in den letzten Tagen so verschlechtert, dass wir aufgrund der am 19.10.2020 von der Bunderegierung verfügten, einschränkenden Verhaltensmaßregeln gezwungen waren,
die für 25.10.2020 geplante Zeremonie abzusagen!

Wir danke für Ihr Verständnis.
Kränze werden lediglich im ganz kleinen Rahmen am Soldatenfriedhof niedergelegt werden.


Für die Organisatoren:

Der ÖSK-Landesgeschäftsführer



Obst i.R. Dieter ALLESCH


Link: Schreiben Absage der Gedenkzeremonie

 

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Kuratoriums-Arbeitssitzung am 18.09.2020 in Wien
Wahl in das ÖSK Kuratorium

Bei der diesjährigen Arbeitssitzung des Kuratoriums in Wien wurden u.a. folgende Punkte behandelt:

Neuwahl in das ÖSK-Präsidium,
Ergänzung der ÖSK Statuten,
Bericht des Präsidenten Peter RIESER über die 5-jährige Funktionsperiode,
Präsentation des Video 100 Jahre ÖSK,
Bericht über die neu gestaltete Homepage der Bundesgeschäftsstelle
Bericht des Bundes-Finanzreferenten,
sowie weitere wichtige Tagesordnungspunkte.

Auszeichnungen waren für folgende steirische Kuratoren vorgesehen:

WHR Dr. Gerold ORTNER – Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern
MilDekan Mag. Dr. Christian Thomas RACHLÉ – Goldenes Ehrenzeichen
Reg.Rat i.R. Helfried GRANDL – Großes Ehrenkreuz


Ein ausführlicher Bericht wird in der nächsten ÖSK Zeitung 2/2020 erscheinen.

Neue KURATOREN
(mit Wirkung vom 18.09.2020)

 Helmuth KISZILAK

Gottfried MEKIS

Ing. Harald SCHLAGER ÖKB BVO Knittelfeld

Neu vom Landeshauptmann in das Kuratorium entsandt:

Mag. Andreas TEMMEL MBA Abteilungsleiter Abt. 3 Land Steiermark


Kuratoren die bereits bestellt waren:

Obst i.R. Dieter ALLESCH Landesgeschäftsführer Steiermark

Regierungsrat der Stmk LReg. i.R., Helfried GRANDL

Vizepräsident des ÖSK Univ. Prof. Dr. Stefan KARNER

Teresa-Maria KRISTAN, MA Militärhistorikerin

Militärbischofsvikar Mag. Dr. Christian Thomas RACHLÉ

LAbg.a.D. BGM a.D. ÖkRat Peter RIESER ÖSK Präsident

Ehrenpräsident des ÖKB Stmk VzLt i.R. Franz SCHABEREITER

Obst Gerhard SCHWEIGER MSc Militärkommando Steiermark

Obst i.R. Wolfgang F.J. WILDBERGER MSD

Bgdr. Mag. Heinz ZÖLLNER Militärkommandant von Steiermark

EHRENKURATOREN
(scheiden aus dem Kuratorium wegen Überschreitung des 80. Lebensjahres aus)

Ehrenmitglied des ÖKB Stmk VzLt i.R. Peter BÄRNTHALER

Leiter der Präsidial-Abt der WK Stmk i.R. Dr. Herwig BRANDSTETTER

Ehrenpräsident des ÖKB Stmk FOI i.R. Josef KLAMPFL

WHR der Stmk LReg. i.R., Landesamtspräsident a.D.,
Honorarkonsul der Republik Polen i.R. Dr. Gerold ORTNER

Militärgeneralvikar i.R. Landeskurat des ÖKB Stmk
Msgr. Anton SCHNEIDHOFER

Die aktuell bestellten Kuratoren sind im Part "Über Uns" ersichtlich

Gottfried MEKIS
Kurator

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Kriegergrab 1.Weltkrieg in Fürstenfeld
mustergültig renoviert

Interessierte kennen in Fürstenfeld die beiden Soldatenfriedhöfe, einer für die deutschen und einer für die sowjetischen Gefallenen, an der Straße nach Bad Blumau.
Dass sich jedoch auch eine Gemeinschaftsgrab für Soldaten des 1.Weltkriegs am städtischen Friedhof befindet, ist kaum bekannt.

Kurator Oberst
WILDBERGER zeigte im Vorjahr einer serbischen Delegation unter Univ.Prof. Dr. LAJBENSPERGER diese Grabstätte, da sich unter den dort Bestatteten auch ein serbischer Kriegsgefangener befindet.
Da sich dieses Soldatengrab damals in einem eher weniger präsentablen Zustand befand, wurde er bei der Stadtgemeinde vorstellig.

Auch Kommunalpolitiker Oberst
SANDOR vom ÖKB Stadtverband wurde darauf angesprochen. In weiterer Folge stellte er auch diesbezügliche Recherchen im Kriegsarchiv an. Dabei kam heraus, dass die im damals existierenden Lazarett verstorbenen Soldaten zunächst in Einzelgräber am Stadtfriedhof beigesetzt worden waren.

Erst später wurden sie wieder exhumiert und in einem neu errichteten Gemeinschaftsgrab beigesetzt.

Dieses präsentiert sich nunmehr nach einer mustergültig erfolgten Renovierung in einem würdigen Zustand, wie er den Gefallenen zusteht, die ja ein ewiges Ruherecht haben.

Der Stadtgemeinde Fürstenfeld ist für dies humanitäre Tat Dank und Anerkennung auszusprechen!

 

      Das mustergültig renovierte Soldatengrab am
städtischen Friedhof in Fürstenfeld



Eine der beiden Tafeln vor der Renovierung




Die nunmehr mustergültig renovierte Namenstafel



      Die Friedhofskizze aus dem Jahr 1918, wo noch die Einzelgräber der später exhumierten Soldaten markiert dargestellt sind

 

Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER
Landesgeschäftsführer Burgenland

 

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Wechsel in der Büroleitung der
ÖSK-Landesgeschäftsstellen
Steiermark und Burgenland


Frau Edith SEIDL-RICHTER, die seit 2007 das Büro der LGSt äußerst engagiert, umsichtig und von allen Ansprechpartnern sehr geschätzt geleitet hat, trat mit Wirkung von 30.06. ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Groß war die Sorge des Landesgeschäftsführers eine adäquate, hochqualifizierte Nachfolgerin zu finden. Die Bewerbung von Frau Barbara WILDBERGER für diese Funktion scheint nach den bisherigen Erfahrungen ein Geschenk des Himmels gewesen zu sein!

Schon nach der Einschulung ab 01.06. zeigte sich, dass ihre Wahl ein Volltreffer war. Äußerst umsichtig, sehr freundlich und mit großem Einsatz managt sie bereits unser Büro. Man hat das Gefühl, dass sie sich mit den umfangreichen, verantwortungsvollen Aufgabenbereichen sehr engagiert, voll identifiziert!

Frau Barbara WILDBERGER ist in Leoben geboren und in der Weststeiermark aufgewachsen. Sie erhielt ihre Berufsausbildung zur Kirchenmusikerin am Konservatorium der Diözese Graz-Seckau, sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz.

Ausbildungen im Bereich Office Management hat sie im Zuge der Karenzbildung am bfi absolviert.

Frau WILDBERGER hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Kunst-Ästhetik-Religion“ (2009) am Institut für Fundamentaltheologie der Karl-Franzens-Universität mitgearbeitet, war lange Zeit Organistin in der Pfarre Bärnbach, sowie an der Franziskanerkirche in Graz. Von 2011 bis 2020 arbeitete sie als Assistentin des Domkapellmeisters am Dom zu Graz.

Ihr bisheriges Vereinsleben erstreckt sich von der Tätigkeit als Geschäftsführerin der Gesellschaft der Domchorfreunde bis zur Vorstandsvorsitzenden der ARGE der Theologiestudierenden.

Frau Barbara WILDBERGER ist in ihrer Freizeit als Sängerin sowohl in verschiedenen Chören und Ensembles, als auch als Solistin und Kantorin tätig.
Sie ist verheiratet und hat 2 Söhne.

Die ÖSK Landesgeschäftsstelle Steiermark wünscht Frau WILDBERGER ein von vielen positiven Erlebnissen geprägtes, erfolgreiches Wirken, sowie möglichst viel Freude an der Arbeit.

Frau SEIDL-RICHTER sei auf diesem Weg für die 13jährige, höchst verantwortungsvolle Leitung des Büros ganz, ganz herzlich gedankt.

Immer wieder haben ÖKB-Obmänner und andere Persönlichkeiten, mit denen sie kommuniziert hat, ihre Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz besonders gelobt.

Für den LGF war sie eine unverzichtbare, großartige Stütze und Beraterin, der er sich für ihren ganz besonderen Einsatz zu großem Dank verpflichtet fühlt.

In dankbarer Verbundenheit wünschen wir der lieben Edith alles, alles Gute für ihren dritten Lebensabschnitt.


Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer Steiermark

 

Das Büro der ÖSK Landesgeschäftsstellen Steiermark und Burgenland ist von
Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr besetzt.

 

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Aktualisierung der Homepage





ist deshalb wichtig, um immer die aktualisierten Homepage-Seite angezeigt zu bekommen

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Zum Ableben von ÖSK-Ehrenpräsident
Dr. Heinrich SCHÖLL

Seit 1992 stand Dr. SCHÖLL als ehrenamtlicher Mitarbeiter dem ÖSK zur Seite. Vorerst als Bundessyndikus, in Folge als Vizepräsident und dann als Präsident bis 2011.

Vom Präsidium des ÖSK wurde ihm 2012 der Titel eines Ehrenpräsidenten verliehen.

Als Dank wurde ihm für sein Lebenswerk vom Bundespräsidenten das
„Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik“ verliehen.

Für all seine ehrenamtlichen Tätigkeiten dankt das
Schwarze Kreuz Steiermark

Wir werden im stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

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Meletta-Gedenken 2020

Das diesjährige Meletta-Gedenken am 5. Juni 2020 am Bosniakenfriedhof in Lang fand auf Grund der Corona-Maßnahmen unter besonderen Vorkehrungen statt. Eigentlich sollte ja das Gedenken an die am 7. Juni 1916 erfolgte heldenhafte Einnahme des Monte Meletta-Fior im Gebiet der Sette Comuni im Hochland bei Foza durch das k.u.k. bosnisch-herzegowinische Infanterieregiment Nr.2 im Jahre 2020 in Bosnien-Herzegowina stattfinden.
Durch die Corona-Pandemie wurde aber die Reise nach Sarajevo und Mostar auf das kommende Jahr verschoben.

Eingeladen hatte die Landesgeschäftsstelle Steiermark gemeinsam mit der Österreichisch – Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft nach Rücksprache mit der Gemeinde Lang.

 

Knapp über 50 kurzfristig geladene Teilnehmer hatten sich am Soldatenfriedhof in Lang eingefunden, um der Gefallenen in würdiger Weise zu gedenken. Ein geschlossenes Antreten von Formationen, wie sonst üblich, war auf Grund der Corona-Einschränkungen ja nicht möglich, aber drei Fahnentrupps des ÖKB sowie einer des Traditionsverbandes des k.u.k. Feldjägerbataillons Nr.9 hatten Aufstellung genommen.

Ein Ankündigungssignal durch den Trompeter Josef Bauer von der Artillerie-Traditionskapelle „van der Gröben“ markierte den Beginn der Veranstaltung ab 15 Uhr. Zunächst begrüßte als Hausherr der Bürgermeister der Gemeinde Lang, Nationalratsabgeordneter Joachim Schnabel die erschienenen Gäste. Im Anschluss erläuterte der Landesgeschäftsführer des ÖSK Steiermark, Oberst i.R. Dieter Allesch den Ablauf und begrüßte die Ehrengäste namentlich, darunter den Militärkommandanten von Steiermark Brigadier Mag. Heinz Zöllner und die erschienenen Geistlichen.
Weiters brachte er die Grußworte des Altbürgermeisters von Foza, Carlo Lunardi, zur Verlesung, der ja normalerweise ein fixer Teilnehmer am Meletta-Gedenken ist.

 

Danach erfolgten die geistlichen Worte und Gebete, beginnend mit dem teils gesprochenen, teils gesungenen Gebet für die Gefallenen durch den serbisch-orthodoxen Priester Miomir Sando. Nach ihm sprach Imam Fikret Fazlic unter Hinweis auf den Koran, in dem es heißt, dass die für die Heimat Gefallenen einen Platz beim Allmächtigen finden.
Nach den Worten des protestantischen Geistlichen Manfred Wallgram betonte der katholische Militärdekan Bischofsvikar Dr. Christian Thomas Rachlé die wichtige Tätigkeit des ÖSK gemäß seinem Motto „Arbeit für den Frieden“ und forderte zum „Vater unser“ für alle Gefallenen auf.

Nach einem Musikstück durch den Trompeter hielt der Präsident der Österreichisch - Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft, kurz ÖBHG, Kurator Oberst i.R. Wolfgang Wildberger die Gedenkrede und brachte dabei den authentischen Bericht der dem k.u.k. bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiment Nr.2 vorgesetzten 11.Gebirgsbrigade zur Verlesung.

 

Im Anschluss daran legten der Landesgeschäftsführer Oberst Allesch und der Präsident der ÖBHG Oberst Wildberger gemeinsam einen Kranz beim großen Gedächtniskreuz des Soldatenfriedhofs nieder, wobei der Trompeter das Lied vom Guten Kameraden intonierte.

 

Nach den Schlussworten durch LGF Oberst Allesch und der steirischen Landeshymne verließen die Teilnehmer den Ort des Gedenkens und trafen sich noch zu einem geselligen Ausklang beim Kirchenwirt in Lang.


































Bilder: Gottfried MEKIS ÖSK

Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER MSD

 Kurator des ÖSK Steiermark
Präsident des ÖBHG

 

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Der Traditionsverband k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 9 gibt traurig bekannt, dass
Kamerad Alfred AGRINZ am 1. Mai 2020 unerwartet verstorben ist.

Kamerad Waffenmeister Alfred AGRINZ war seit der Gründung des Traditionsverbandes k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 9 ein sehr aktiver und gerne gesehener Teilnehmer, bei den verschiedensten Veranstaltungen im In- und Ausland.

Bei den jährlichen Friedhofssammlungen des Schwarzen Kreuzes hat sich Kamerad Alfred AGRINZ immer wieder sehr eingesetzt.

Für all seine ehrenamtlichen Tätigkeiten dankt das
Schwarze Kreuz Steiermark


Wir werden im stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

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LANDESSTATISTIKEN STEIERMARK 2019/2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Folgenden finden Sie die neuesten Informationen des
 Referats Statistik und GeoinformationAbteilung 17 Landes- und Regionalentwicklung

Quelle: Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Homepage: https://www.verwaltung.steiermark.at/           https://www.landesentwicklung.steiermark.at/


Steiermark. Zahlen. Daten. Fakten gibt einen Einblick in die Lebensbedingungen der Menschen in unserem Land. Ergebnisse und Kenngrößen aus Wirtschaft und Gesellschaft werden in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten präzise Informationen zu unterschiedlichsten Themen: Das Booklet informiert über Bevölkerung, Bildung, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Tourismus, Umwelt etc.

 

Link:  Kleine Steiermark Datei 2019

Link:  Statistik Land Steiermark

Link:   Steiermark Eckdaten 2020

Link:   Arbeitsmarkt 2019 / 2020

Link:   Erwerbstätige 2017 / 2020

Link:   Bevölkerungsprognose 2020

Link:   Lebensqualität 2020

Link:   Extremwerte Niederschlag Temperatur

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ÖSK Kurator
Mag. Walter VERHOVSEK
 


 Die Landesgeschäftsstelle Steiermark des Schwarzen Kreuzes Österreich gibt in großer Trauer bekannt, dass ihr Kurator Herr 

Hofrat Mag. Walter VERHOVSEK
verstorben ist.

Die Verabschiedung fand aufgrund der derzeitigen Situation im engsten Familienkreis statt.


Parte Kleine Zeitung

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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OSTERWÜNSCHE 2020

Liebe Freunde, Gönner und Mitglieder des Schwarzen Kreuzes!

Die Landesgeschäftsstellen des Schwarzen Kreuzes

STEIERMARK und BURGENLAND

wünschen ein

gesegnetes
OSTERFEST

 

Oberst i. R. Wolfgang WILDBERGER      Oberst i.R. Dieter ALLESCH
      Landesgeschäftsführer                     Landesgeschäftsführer
        Burgenland                                          Steiermark

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SOLDATENFRIEDHOF FROHNLEITEN
ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ

Mühevolle Tag der Arbeit liegen hinter den Kameraden des StV Frohnleiten, die mit der Renovierung des Soldatenfriedhofes ein Zeichen setzen: Es braucht eine gesunde Gedenkkultur.

Gf. Präs. Obst i. R. Dieter Allesch (ÖSK) würdigte den Einsatz des StV Frohnleiten. Unbarmherzig hat die Witterung dem Soldatenfriedhof in Adriach für unbekannte Gefallene zugesetzt.

Die Kameraden des StV Frohnleiten, unterstützt vom Malereibetrieb Rumpl, mussten zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden investieren, ehe die Grabstätte in neuem Glanz erstrahlte.

Ein außerordentliches Zeichen, welches über das Gedenken an die Gefallenen hinausreicht, lobte Obst i. R. Dieter Allesch die Renovierungsarbeiten.

Immerhin ist auch für moderne Gesellschaften eine gesunde Gedenkkultur unverzichtbar: in kognitiver Hinsicht geht es darum aufzuzeigen, was gewesen ist und warum es sich so zugetragen hat. 
In normativer Hinsicht geht es darum, zukünftige Maßstäbe und Grundsätze für das kollektive Handeln zu finden.

Als geschäftsführender Präsident des ÖSK Steiermark versprach er finanzielle Unterstützung für den Materialeinsatz, sammelt der ÖKB doch jedes Jahr namhafte Beträge für die Erhaltung von Soldatenfriedhöfen in ganz Europa.

Totengedenken

Im Zeichen der Renovierungsarbeiten stand auch das Totengedenken am 31. Oktober, das seitens der Bevölkerung durch große Beteiligung gewürdigt wurde.

Nach der hl. Messe marschierten Stadtverband, Bundesheer, Feuerwehr sowie Repräsentanten aus Organisationen und Vereinen unter Musikbegleitung zur Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Pfarrer Mag. Ronald Ruthofer und Ehrengäste hoben unisono die Bedeutung des Friedens hervor.

Bild: Gf. Präs. Obst i. R. Dieter Allesch (ÖSK) würdigte den Einsatz des StV Frohnleiten

Quelle: COURAGE 01/2020

Ein herzliches DANKE allen Kameradinnen und Kameraden des ÖKB Steiermark für die jährlichen Friedhofsammlungen zu Allerheiligen.

Diese gesammelten Spenden sind ein wichtiger und wertvoller Beitrag für die Renovierungen von Soldatenfriedhöfen!

ARBEIT FÜR DEN FRIEEDEN

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

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OEVERSEE-GEDENKEN 2020

Am 6.Feber 2020 jährte sich zum 156.Mal der Tag des Gefechts bei Oeversee in Schleswig-Holstein. An diesem Tag des Jahre 1864 stürmte das k.u.k. steirische Infanterieregiment Nr.27 “König der Belgier” unter dem Kommando des Oberst Herzog Wilhelm von Württemberg im Verbund mit dem k.u.k. steirischen Feldjägerbataillon Nr.9 eine stark von dänischen Truppen verteidigte Stellung am Sankelmarkter See bei Oeversee.

Am Freitag, dem 7.Feber 2020 versammelten sich daher Persönlichkeiten und Traditionsverbände beim Denkmal des Feldzeugmeisters (entspricht einem Generalleutnant) Herzog Wilhelm von Württemberg am Alfons Gorbach-Platz in Graz, um der heroischen Tat, begangen durch steirische Soldaten fern der Heimat, zu gedenken.

 

Die Einladung erfolgte durch den uniformierten Traditionsverband k.u.k. Infanterieregiment Nr.27 „Albert I. König der Belgier“des Kameradschaftsverbandes „Furchtlos und Treu“, nachdem das Österreichische Bundesheer, das in der Vergangenheit dieses Gedenken an die soldatischen Tugenden ausgerichtet hatte, konnte heuer diese Feier nicht gestalten.

Zunächst führte Oberst i.R. Wildberger, lange Jahre Obmann des Traditionsverbandes, in den Ablauf der Zeremonie ein. Nach einem Ankündigungssignal durch einen Trompeter der Artillerie-Traditionskapelle „von der Groeben“ aus Feldbach meldete der Kommandant der ausgerückten Traditionsverbände Oberleutnant i.Tr. Andreas Schattleitner an den Protektor des Traditionsverbandes „Furchtlos und Treu“ Oberst Peter-Paul Pergler die ausgerückten Traditionsverbände k.u.k. Infanterieregiment Nr.27, k.u.k. Feldjägerbataillon Nr.9, Grazer Bürgerkorps, k.u.k. Husarenregimenter 9 und 16, Ersatzregiment 54, Ritterorden „von Delo“.

Weiters waren die Vertreter des Arbeitskreises Sächsische Militärgeschichte in den historischen Uniformen von drei Regimenter des Königreichs Sachsen sowie die Vertreter des Österreichischen Kameradschaftsbundes von Graz 1 und von Feldbach, letztere mit Fahne anwesend.

er Kommandant der Miliz-Wachkompanie „Belgierkaserne“ und neu gewählte Obmann des Traditionsverbandes „Furchtlos und Treu“, Oberleutnant Stephan Deuretzbacher die erschienenen Gäste, namentlich den Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Graz, Hauptmann a.D. Dr. Peter Piffl-Percevic sowie den Militärkommandanten von Steiermark, Brigadier Mag. Heinz Zöllner.

Nach einem Musikstück hielt Oberst Peter-Paul Pergler die Gedenkansprache, in der er den Bogen von den Ereignissen damals im Jahre 1864 bis in die heutige Zeit spannte, schließlich aber auch der Gefallenen beider Seiten gedachte.

Danach erfolgte zu den Klängen des Lieds vom Guten Kameraden die Kranzniederlegung durch den Vertreter der Stadt Graz Dr. Piffl-Percevic und durch den Landesstellenleiter des Österreichischen Schwarzen Kreuzes Steiermark, Oberst i.R. Dieter Allesch.

Schließlich dankte Oberst i.R. Wolfgang Wildberger allen für ihr Erscheinen und appellierte an die Teilnehmer, auch weiterhin diese Gedenkveranstaltungen durch ihre Anwesenheit zu unterstützen.

Erfreulich ist, dass durch die Initiativen der jungen Angehörigen des uniformierten Traditionsverbandes IR 27 ein neuer Schwung in die Sache kommt.

Nach der Schlussmeldung durch den Kommandanten der ausgerückten Traditionsverbände trafen sich die Teilnehmer noch zu einem kameradschaftlichen Zusammensein.

 





























Bilder: Gottfried MEKIS ÖSK

Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER MSD

 Kurator des ÖSK Steiermark.


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Trauerrede für Mag. Dr.iur. Erwin ZÜGNER
3.1.2020 Graz-St.Peter-Stadtfriedhof

 von  
 
VPräs. Univ. Prof. Dr. Dr.h.c. Stefan Karner

Sehr geehrte Frau Zügner,
trauernde Familie und Angehörige, trauernde Gemeinschaft!

Es fällt mir heute besonders schwer, namens des ÖSK und seines Präsidenten ÖR Peter Rieser, ein paar Abschiedsworte zum so plötzlichen Ableben von Dr. Erwin Zügner zu sprechen. Und doch habe ich einer Verpflichtung nachzukommen, die mir der Verstorbene im vergangenen Sommer aufgetragen hat. Niemand hätte sich damals gedacht, dass wir heute, wenige Monate später, an seiner Bahre stehen werden, um Abschied zu nehmen von einem großartigen Menschen, einem Familienvater und einem bedeutenden Vertreter des Österreichischen Schwarzen Kreuzes. Denn was mir damals so unwirklich vorkam, ist nun traurige Wirklichkeit geworden.

Mit Mag. Dr. Erwin Zügner verliert das Österr. Schw. Kreuz ein Herzstück seiner Organisation, die in den 100 Jahren ihres Bestandes tausende Begräbnisstätten für die in den beiden Weltkriegen Gefallenen geschaffen und erhalten hat, im Inland und im Ausland - auch in Erfüllung des Vermächtnisses der Toten, den Frieden zu erhalten und zu festigen.

Das ÖSK verliert mit Dr. Erwin Zügner eine herausragende, allseits geachtete Persönlichkeit, einen Mann, der Brücken bauen konnte, der – ohne viel zu fragen - zur Tat schritt, wenn es notwendig war. Eine Stimme, die gehört wurde, weil er nicht nur redete, sondern viel zu sagen hatte. Wir, seine Freunde im Schwarzen Kreuz, die wir uns der Friedensarbeit verschieben haben, verlieren einen aufrechten, einen echten Freund.

Unser erstes Mitgefühl gilt freilich seiner Gattin und seiner Familie.

Lieber Erwin, danke für alles – Du wirst uns sehr fehlen.

Link zur gesamten Trauerrede: Trauerrede für Dr. Zügner


VPräs. Univ. Prof. Dr. Dr.h.c. Stefan Karner

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ÖSK Kurator Generalsekretär Stv.
Mag. Dr. Erwin ZÜGNER
 ist verstorben

  Die Landesgeschäftsstelle Steiermark des Schwarzen Kreuzes Österreich gibt in großer Trauer bekannt, dass ihr Kurator, Generalsekretär Stv.

Mag. Dr. Erwin ZÜGNER
verstorben ist.

Die Verabschiedung beginnt am Freitag dem 3. Jänner 2020 um 10 Uhr in der Aufbahrungshalle des St. Peter Stadtfriedhofes.

Parte Kleine Zeitung

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am k.u.k. Militärfriedhof Sternthal/Strnišče

Am 12. Oktober 2019 führte die Landesgeschäftsstelle Steiermark des ÖSK – Kriegsgräberfürsorge einen Tagesausflug nach Pettau/Ptuj und zum ehemaligen k.u.k. Militärfriedhof Sternthal/Strnišče durch.

Eine 60-köpfige Reisegruppe unter der Leitung des Landesgeschäftsführers der ÖSK–Landesgeschäftsstelle Steiermark Oberst i.R. Dieter Allesch und dem Reiseleiter OAR i.R. Roman Graupp, Mitglieder der OG und UOG Steiermark und des ÖKB-Landesverbandes Steiermark mit Fahnentrupp nahmen daran teil. Eine Bläsergruppe der Traditionskapelle Von der Groeben aus Feldbach und ein Fahnentrupp des ehemaligen Feldjägerbataillons Nr. 9 aus Graz waren ebenfalls erschienen.

für den ganzen Bericht bitte hier anklicken













Manfred OSWALD, Oberst i.R.

 

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Völkerverbindender Trinationaler Arbeitseinsatz auf steirischen Soldatenfriedhöfen vom 12. – 22.8.2019 

Zum aktuellen Trinationalen Kriegsgräber-Arbeitseinsatz in der Steiermark.

Einsatzorte: überwiegend am Grazer Zentralfriedhof, wo über 40 beschädigte Steingrabkreuze durch neue ersetzt wurden, weiters Renovierungsarbeiten am Soldatenfriedhof Lang-Lebring und möglicherweise auch noch am Soldatenfriedhof St. Kathrein am Hauenstein.

Die Teilnehmer sind in der Hackher-Kaserne in Gratkorn untergebracht. Der Einsatz wird vom Bundesheer durch die Unterkunftsgestellung und Verpflegung sowie mit Fahrzeugen und Geräten unterstützt. An den freien Tagen wurde den Teilnehmern durch eine Stadtführung in Graz sowie Besichtigungen des Freilichtmuseums Stübing, der Lurgrotte und des Planetariums Judenburg und einen Besuch am TÜPl Seetaleralpe und Einweisung ein attraktives und informatives Programm geboten. 

Alle zwei Jahre treffen sich Soldaten aus Dänemark, Deutschland und Österreich zu einem zweiwöchigen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz auf Soldatenfriedhöfen. Im Wechsel werden im jeweiligen Gastland Renovierungsarbeiten auf Kriegsgräberanlagen durchgeführt.

Gerade in unserer heutigen materialistischen, schnelllebigen Zeit ist es bewundernswert und besonders zu würdigen, wenn Männer und Frauen immer wieder bereit sind, in ihrer Freizeit auf Soldatenfriedhöfen zu arbeiten!

Durch diesen selbstlosen Einsatz ermöglichen sie es, Kriegsgräberanlagen in einem würdigen Zustand zu erhalten. Dadurch wird den Gefallenen, unabhängig von ihrer Nationalität, ein ihnen gebührendes ehrendes Gedenken bewahrt und der heutigen Generation eindringlich und mahnend in Erinnerung gerufen, dass in unserer Region fürchterliche, sinnlose Kriege stattgefunden haben.

Auch dadurch soll bewirkt werden, dass es möglichst niemals wieder zwischen unseren Völkern im Bereich der Friedensgemeinschaft EU zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt.

Diese gemeinsamen freiwilligen Kriegsgräber-Arbeitseinsätze sind auch ein großer Beitrag zu noch tieferer Völkerverständigung und finden in der Öffentlichkeit große Beachtung und auch besondere Anerkennung. So wird auf diese Weise ein wertvoller Beitrag für den Frieden in der Zukunft geleistet.

Obst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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Ehrung für Univ. Doz. Dr. Jaroslaw LOPUSCHANSKYJ!

Herr Univ. Doz. Dr. Jaroslaw LOPUSCHANSKYJ mit Gattin Irene und dem kleinen Sohn aus Drohobytsch Ukraine, ist unser Kontaktmann für Galizien.

Universitätsdozent Dr. LOPUSCHANSKYJ ist Leiter der Österreich Bibliothek an der Pädagogischen Ivan-Franko-Universität in Drohobytsch.

Einen besonderen Bezug zur Gedenkstätte Lager Thalerhof in Feldkirchen hat Dr. LOPUSCHANSKYJ, liegt hier sein Großvater begraben.

Dr. LOPUSCHANSKYJ hat sich in vielfältiger Weise, seit vielen Jahren, für die Kriegsgräberfürsorge und die Gedenkkultur sehr verdient gemacht, insbesondere bei der Errichtung der Holocaustgedenkstätte Komarono/Nove Selo.

Der ausgezeichnete war Impulsgeber der Gedenkstätte für die über 1000 in einem Wald in Holobutow bei Stryj verscharrten Opfer des Holocaust.

Für die langjährige Unterstützung des Steirischen Schwarzen Kreuzes wurde Dr. Jaroslaw LOPUSCHANSKYJ mit dem EHRENKREUZ des ÖSK am 19. August 2019 von ÖSK Kurator Dr. Herwig BRANDSTETTER und dem ÖSK Landesgeschäftsführers Oberst i.R. Dieter ALLESCH ausgezeichnet.

Bei der Ehrung waren auch Oberst i.R. Manfred OSWALD, ÖSK Kurator OAR i.R. Roman GRAUPP und Gottfried MEKIS anwesend.

 

Bild von Links: GRAUPP, Dr. BRANDSTETTER, Dr. LOPUSCHANSKYJ, Lds-Geschf. ALLESCH, OSWALD

 

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Ehrung Ing. Werner LUTTENBERGER

Der Weinbaudirektor Ing. Werner LUTTENBERGER unterstützt schon seit vielen Jahren das Schwarze Kreuz bei seiner Kriegsgräberarbeit.
Mit großzügigen Weinspenden, die als Gastgeschenke bei Auslandsreisen, wie Melettagedenken, Oeverseegedenken, Galizien und einige andere mehr verwendet werden.
Diese Gastgeschenke kommen bei unseren Gästen im Ausland als steirische "Wein-Kulturbotschaft" immer bestens an.

Für die langjährige Unterstützung des Steirischen Schwarzen Kreuzes wurde Ing. Werner LUTTENBERGER mit dem EHRENKREUZ am 10. Juli 2019 von ÖSK Kurator Dr. Herwig BRANDSTETTER ausgezeichnet.

Bild: Mitte Ing. LUTTENBERGER, rechts Dr. BRANDSTETTER, links G. MEKIS

 

 

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ÖSK Kurator WHR Dr. Helmuth KREUZWIRTH ist verstorben

Die Landesgeschäftsstelle des Schwarzen Kreuzes Österreich gibt in großer Trauer bekannt, dass ihr Kurator

WHR Mag. Dr. jur. Helmuth KREUZWIRTH 
verstorben ist.

Parte Kleine Zeitung

 

 

 

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ÖSK Kurator Reg. Rat Ing. Peter SIXL ist verstorben

  Die Landesgeschäftsstelle des Schwarzen Kreuzes Österreich gibt in großer Trauer bekannt, dass ihr Kurator

Reg. Rat Ing. Peter Helfried SIXL
verstorben ist.

Die Verabschiedung beginnt am Donnerstag den 13. Juni 2019 um 10 Uhr in der Aufbahrungshalle Hausmannstätten.

 

Parte Kleine Zeitung

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ÖSK Termine und Vorhaben 2019

 

     Link: ÖSK Termine und Vorhaben 2019 

 

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ÖSK Tätigkeitsbericht 2018

Link: ÖSK Tätigkeitsbericht 2018

 

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Statistik Austria 2019

Österreich. Zahlen. Daten. Fakten gibt einen Einblick in die Lebensbedingungen der Menschen in unserem Land. Ergebnisse und Kenngrößen aus Wirtschaft und Gesellschaft werden von Statistik Austria in Form von Texten, Tabellen und Grafiken dargestellt und bieten präzise Informationen zu unterschiedlichsten Themen: Das Booklet informiert über Bevölkerung, Bildung, Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Tourismus, Umwelt etc. und, in einem eigenen Teil, über Charakteristika der neun Bundesländer.

Die Publikation ist hier als Download (PDF; 5 MB) erhältlich.

 

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 Aktualisierung der Homepage





ist deshalb wichtig, um immer die aktualisierten Homepage-Seite angezeigt zu bekommen

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Der Präsident des ÖKB Landesverbandes Steiermark
Karl PETROVITZ
ist verstorben

Das Schwarze Kreuz Steiermark wird dem verstorbenen Kameraden

Präsident Karl PETROVITZ

stets ein ehrendes Gedenken bewahren

 

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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Marinegrab von 1864 auf dem Friedhof Ritzebüttel in Cuxhaven

Das ÖSK-Präsidium hat 2009 die Landesgeschäftsstelle Steiermark für das Marinegrab von 1864 auf dem Friedhof Ritzebüttel in Cuxhaven für zuständig erklärt. Die LGSt Steiermark hat sodann mit der Lutherischen Kirchengemeinde Ritzebüttel den laufenden Pflegevertrag bis 2019 erneuert.

In der Folge wurde wegen der großen räumlichen Entfernung der rührige Dipl.-Verwaltungswirt Manfred Mittelstedt aus Cuxhaven zum örtlichen Marinebeauftagten des ÖSK bestellt.

Über seine Veranlassung als Impulsgeber besteht seit 2012 eine Webseite des k.k. Marinegrabs 1864, die der Obermaat der Bundesmarine Jens Rößler aus Stade aufgebaut und laufend betreut hat.

Diese tolle Homepage www.kk-marinegrab-1864.de ist es wert, sich einmal näher in Augenschein zu nehmen.

Dr. Herwig Brandstetter
2. Vorsitzender an der Generalversammlung
des Fördervereins Marinegrab 1864

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Mitgliederversammlung Traditionsverband
k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 9
2016 mit Neuwahl

Der Traditionsverband k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 9 hielt am 26. April 2016 die Mitgliederversammlung mit Neuwahl in der Grazer Belgierkaserne ab.

Nach dem Fahneneinmarsch der beiden Traditionsfahnen des FJgB9 hielt Militärpfarrer
Manfred WALGRAM das Totengedenken.

 Der Verbandskommandant berichtete, dass im Jahr 2000 der Traditionsverband gegründet
und aufgestellt wurde. Oberst HR DI Peter FODOR hat diesen bis 2004 geführt und seither ist
Peter Bärnthaler der Verbandskommandant.

 Im Jahr 2015 musste infolge der vielen Ausrückungen eine 2. Fahne angeschaft werden, die in
der Soldatenkirche in der Belgier-Kaserne gesegnet wurde.

 Von 2004 bis 2015 war der Verband bei 924 Veranstaltungen, 803 Tagen im Einsatz, dabei
wurden insgesamt 111.377 km zurückgelegt.

 Der alljährliche Grilltag kann auf Grund diverser Auflagen nicht mehr durchgeführt werden.

 Alljährlich finden in Zusammenarbeit mit dem Traditionsverband „Furchtlos und Treu“, mit der
Österr. Bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft und dem TradVerb FJgB9 gemeinsame Feiern statt.

 Einen großen Dank sprach BÄRNTHALER für erhaltene Subventionen der Stadt Graz Bgm
Sigfried NAGL und vom Land Steiermark Herrn Landeshauptmann Hermann SCHÜTZENHÖFER aus.

 Danke für die gute Zusammenarbeit mit dem Schwarzen Kreuz Herrn Oberst i.R. Dieter ALLESCH.

 Der TradVerb FJgB9 wird auch weiterhin für die Traditionspflege, Völkerverständigung,
Völkerversöhnung und Kameradschaftspflege im In- und Ausland eintreten.

 Abschließend bedankt sich Peter BÄRNTHALER sehr herzlich bei den Kameradinnen und
Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz bei den vielen Einsätzen und Ausrückungen.

 Einen besonderen Dank gebührt dem MilKdo Stmk unter dem MilKdten Bgd Mag. Heinz ZÖLLNER
und seinen Mitarbeitern und allen Dienststellen, besonders Herrn Vzlt Karlheinz BUCHEGGER.

 Unter dem Vorsitz des BO des BV Weiz Herrn RR iR. Walter BINDER wurde die Neuwahl
des Kommandos des Traditionsverbandes durchgeführt.

 Der „Alte“ und somit der „Neue“ Verbandskommandant Peter BÄRNTHALER wurde mit
seinem Team bis auf eine Funktion (eigene Zurücklegung) einstimmig wiedergewählt.

 An verdienstvolle MitarbeiterInnen des Traditionsverbandes wurden Auszeichnungen verliehen.

 Grußworte und viele Erfolge in den nächsten vier Jahren wurden von Franz LAMBAUER von
der Bundesvereinigung FMR, Vzlt Andreas MATAUSCH für die Unteroffiziersgesellschaft Steiermark,
vom BV Weiz RR iR Walter BINDER und vom Obst aD. Peter FODOR des
Delordens - Großpriorat Österreich überbracht.

 Obst iR Wolfgang Wildberger überbringt die Grüße des Traditionsverbandes „Furchtlos und Treu“
des IR 27 König der Belgier, der Österr. Bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft  und des
ehemaligen Landwehrstamm Regiments 54 sowie vom ÖSK Landesverband Burgenland.

 Unter Allfälliges berichtete Schriftführerin Elisabeth AGRINZ, dass der Traditionszug im
Jahr 2016 bis heute bereits 90 Mal ausgerückt ist.



















Foto: MEKIS

Gottfried MEKIS

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Beisetzung in Mönichwald

Am Samstag dem 16.April 2016 wurde am Soldatenfriedhof in Mönichwald die sterblichen Überrest eines gefallenen deutschen Soldaten der im Gemeindegebiet Mönichwald gefallen war, würdevoll bestattet.

Zu dieser Feier konnte ÖKB-Obmann  Anton Krogger neben 15 Fahnenabordnungen und Kameraden des ÖKB, viele hochranginge  Ehrengäste begrüßen. 

LGF des ÖSK-Steiermark Obst. i.R. Dieter ALLESCH, vom  ÖSK Bgld. Obst i.R. Wolfgang WILDBERGER, Vize Präs. der OG-Stmk. Obst. Dr. Karl BAUER, den Kurator des ÖSK Ing. Peter SIXL,  ÖKB BO Josef ZINGL und sein Stv. Josef ZACH, HBO von Neunkirchen Mathias FUCHS, Ehr BO. Ehr Präs. Josef KLAMPFL und ObstLt. iTr. Peter BÄRNTHALER .

Bürgermeister Stefan HOLD,  Gemeinde Waldbach-Mönichwald,  sprach in kurzen Worten über Sinn / Unsinn der Kriege.  

Der Mil. Attaché der Deutschen Botschaft Obstlt i. Generalstab, Marco SONNENWALD bedankte sich beim ÖSK für die Pflege der Soldatengräber, besonders das dieser Soldat, der nicht mehr in die Heimat zurückkam, eine würdige letzte Ruhestätte fand.

Der LGF des ÖSK-Steiermark Obst. i.R. Dieter ALLESCH sprach in seiner Rede über die Wichtigkeit solcher Gedenkstätten, damit die Verantwortlichen  aufgerufen sind, für den Frieden zu sorgen.

Sein Dank galt auch den Friedhofbetreuer Franz und Maria KRAUSSSLER  für die Pflege des Soldatenfriedhofes. Pfarrer Mag. Franz RECHBERGER nahm die Einsegnung des Soldaten, nach einer Messfeier am Soldatenfriedhof vor. 

An dieser Beisetzungsfeier nahmen 10 Fahnenabordnungen folgender ÖKB-OV vom BV Hartberg teil:
Mönichwald, Eichberg, Grafendorf, Pöllau, Rohrbach, St. Jakob, St. Lorenzen, Vorau, Waldbach und Wenigzell.

Aus Graz nahm der Traditionsverband der FJB 9 und der Kameradschaft vom Edelweiß aus Feldbach teil. 
Die NÖ-Kameraden aus Aspang, Kirchberg und Scheiblingkirchen folgten ebenfalls der Einladung.
























































Foto: Zingl, Mekis

Josef ZINGL
ÖKB Bezirksobmann

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Toni Schneidhofer
MilGenVikar iR  Msgr.
Festmesse zum 80. Geburtstag
in der Garnisonskirche Graz



Unser "Toni" Anton Schneidhofer feierte mit einer Festmesse in der Garnisonskirche in Graz seinen 80. Geburtstag.
Ihm zur Ehre kamen seine Kameraden aus den vielen Organisationen und Vereinen, um mit ihm seinen Geburtstag zu feiern
.


























































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Wir gratulieren herzlichst!

Höchste Auszeichnung des ÖSK verliehen

Dr. Brandstetter erhält Großes Ehrenzeichen mit dem Stern

 
 
 
 
 

WIEN, 29. Mai 2015: Insgesamt achtmal wurde es bis heute verliehen:
Das Große Goldene Ehrenzeichen mit Stern, die höchste Auszeichnung des Österreichischen Schwarzen Kreuzes-Kriegsgräberfürsorge (ÖSK). Derart streng sind auch die Verleihungsbestimmungen, die in den Satzungen des Vereines festgelegt wurden.

Einer, der diese Bestimmungen erfüllt hat und dafür vom Präsidium als „besonders würdigungswert“ erachtet wurde, ist der ehemalige Präsidialchef der  Wirtschaftskammer Steiermark und Kurator des ÖSK Dr. Herwig Brandstetter.


In jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit und ohne dafür jemals eine Entschädigung zu beanspruchen, hat er sich europaweit für die Auffindung und Renovierung von Soldatenfriedhöfen eingesetzt und mehr als einmal eigenes Kapital für die Instandsetzung aufgewendet. Als profunder Kenner der Militärgeschichte hat er dazu Beiträge verfasst, die Licht auf kriegerische Ereignisse und Einzelpersonen gebracht haben und dadurch der Vergessenheit entrissen werden konnten. Seine im Berufsleben erworbenen exzellenten Sprachkenntnisse haben dabei in vielen Fällen Tür und Tore geöffnet.

Einer der Hauptaugenmerke seiner Aktivitäten bei der Kriegsgräberfürsorge und der damit verbundenen Traditionspflege liegt im Bewahren der Erinnerung an die gefallenen Soldaten bei der Beteiligung Österreichs am Deutsch-Dänischen Krieg 1864 und insbesondere der Erinnerung an das Gefecht der österreichischen Flotte bei Helgoland.

In Italien hat er sich besonders den Leistungen des steirischen Infanterieregimentes Nr. 27 (König der Belgier) und den an der Südwestfront der Monarchie gefallenen Soldaten gewidmet. Dabei ist es ihm gelungen, die Kapelle neben dem Frontfriedhof Busa della Pesa auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden wieder zu errichten.

In Polen, im ehemaligen Westgalizien und Kampfgebiet der Nordostfront, hat er sich bei der Renovierung der Soldatenfriedhöfe im Gebiet um Jaslo und Krosno besonders verdient gemacht. Eigenhändig hat er einen Gedenkstein (Obelisk) zum Wiederaufbau des k.u.k. Soldatenfriedhofes Nr. 7 in der Ukraine bei Kiernica in der Nähe von Grodek ins Land gebracht und dort aufgestellt.
Im Banater Bergland in Rumänien ist es wiederum seiner Initiative zu verdanken, dass sämtliche vergessene Sodatengräber aus dem 2. Weltkrieg wieder ihrer Bestimmung – Bewahren vor dem Vergessen – übergeben werden konnten.

Viel gäbe es noch zu berichten, z.B. das Bemühen von Dr. Brandstetter in Tstingtau in China, Gräber von österreichischen Marinesoldaten, die im Jahre 1914 nach dem Untergang des Kreuzers „Kaiserin Elisabeth“ angelegt wurden, der Vergessenheit zu entreißen.

Dieser kleine Streifzug, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, zeigt jedoch, dass die höchste ÖSK-Auszeichnung an einen würdigen Kurator verliehen wurde. In seiner Dankesrede betonte der Geehrte abschließend, dass er diese hohe Auszeichnung stellvertretend für die vielen Helfer entgegennehme, die ihn bei seiner Kriegsgräberarbeit laufend unterstützt haben.

Oberst i.R. Alexander Barthou
ÖSK Generalsekrteär

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